Detail - Zukunftsblick

Einführung von Verwaltungsleitungen

20. Juli 2018

Auf dem Weg zur Einführung von Verwaltungsleitungen hat das Erzbistum Paderborn die nächsten Schritte festgelegt. Nach dem erfolgreichen Auftakt mit aktuell sieben Piloträumen sollen die nächsten Besetzungen zum Jahresanfang 2020 erfolgen.

Auf dem Weg zur Einführung von Verwaltungsleitungen hat das Erzbistum Paderborn die nächsten Schritte festgelegt. Nach dem erfolgreichen Auftakt mit aktuell sieben Piloträumen sollen die nächsten Besetzungen zum Jahresanfang 2020 erfolgen. Sukzessive werden weitere Verwaltungsleitungen ihre Arbeit aufnehmen, während es die Rolle der Außendienstmitarbeiter (ADM) in den betroffenen Räumen dann nicht mehr geben wird. 

Durch die Einführung der neuen Position „Verwaltungsleitung“ sollen Pfarrer und Pastoralteams von Verwaltungs- und Organisationsaufgaben maximal entlastet und Kirchenvorstände in ihren Tätigkeiten bestmöglich unterstützt werden. Dahinter steht das generelle Ziel des Programms „Kirchenverwaltung der Zukunft“, mehr Raum für Seelsorge und pastorale Entwicklung zu schaffen.  

Mit Anna Werner (Pastoralverbund Dortmund Ost), Anja Werthmann (Pastoralverbund Büren), Riccardo Krüger (St. Ewaldi Dortmund), Andreas Molitor (St. Petri Hüsten) und Thomas Rudolph (Pastoralverbund Stockkämpen) sind fünf Verwaltungsleitungen im März 2018 an den Start gegangen. Zwei Monate später folgten mit Patrick Droszynski (St. Elisabeth Bielefeld) und Lukas Dalhoff (Pastoralverbund Menden) zwei weitere Piloträume.

Die bisherige Resonanz vor Ort ist überwiegend positiv, die Pfarrer spüren bereits eine erhebliche Entlastung durch eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Verwaltungsleitung. Im Rahmen einer Online-Befragung und von Evaluationsgesprächen in den Piloträumen können die Praxiserfahrungen mit der neuen Rolle „Verwaltungsleitung“ in den nächsten Wochen und Monaten ermittelt und ausgetauscht werden. Auf einer Herbstklausur am 17. Oktober 2018 soll ein Zwischenfazit zu Rollen- und Einführungskonzepten gezogen werden. Die Pilotphase endet mit einer Abschlussklausur Anfang März 2019.  

Ziel des Projektes ist es, dass alle Leiter der Pastoralen Räume von Verwaltungsaufgaben entlastet werden und eine Verwaltungsleitung bekommen. Im ersten Schritt wird das Projekt allen errichteten Pastoralen Räumen, die wollen, so schnell wie möglich eine Verwaltungsleitung zur Verfügung stellen. Dafür können Pfarrer mit ihren geschäftsführenden Vorsitzenden der Kirchenvorstände nach Abschluss der Pilotphase eine gemeinsame qualifizierte Willenserklärung abgeben.

Die nächsten Ausschreibungen für Verwaltungsleitungen werden ab Mitte 2019 erfolgen. Auch in Abhängigkeit von der Verfügbarkeit der Bewerberinnen und Bewerber erfolgt ab Jahresanfang 2020 schrittweise die Einführung weiterer Verwaltungsleitungen; dieser gestufte Einführungsprozess wird voraussichtlich einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren umfassen. Erzbistum und Gemeindeverbände unterstützen Pastorale Räume bis zum jeweiligen Start der Verwaltungsleitung mit individuellen Übergangslösungen.


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