Detail - Zukunftsblick

Empfehlungen zur Aneignung des „Zukunftsbildes für das Erzbistum Paderborn“

03. Februar 2015

Die Mitglieder des Diözesanpastoralrates entwickelten Empfehlungen im Hinblick auf die Aneignung des „Zukunftsbildes für das Erzbistum Paderborn“.

Paderborn, 3. Februar 2015. In seiner ersten Sitzung im Jahr 2015 thematisierte der Diözesanpastoralrat das „Zukunftsbild für das Erzbistum Paderborn“, das Erzbischof Hans-Josef Becker beim Diözesanen Forum am 25. Oktober 2014 in Kraft gesetzt hatte.

Paderborn, 3. Februar 2015. In seiner ersten Sitzung im Jahr 2015 thematisierte der Diözesanpastoralrat das „Zukunftsbild für das Erzbistum Paderborn“, das Erzbischof Hans-Josef Becker beim Diözesanen Forum am 25. Oktober 2014 in Kraft gesetzt hatte. „Das Zukunftsbild erfährt eine breite und wertschätzende Aufmerksamkeit, es wird bereits in vielfältiger Weise angeeignet und auf konkrete Wege hin durchbuchstabiert“, sagte Erzbischof Becker am Beginn der Sitzung. Monsignore Dr. Michael Bredeck stellte sich dem Beratungsgremium als Leiter des Projekts Bistumsentwicklung vor, Markus Freckmann als Projektreferent und Ludger Vollenkemper als Leiter des Teilprojekts, das sich mit der Aneignung des Zukunftsbildes in der Pastoral des Erzbistums Paderborn befasst.

Das Jahr 2014 sei ein sehr arbeitsreiches und mit der Inkraftsetzung des Zukunftsbildes ein erfolgreiches Jahr gewesen, sagte Erzbischof Becker zu den Mitgliedern des Diözesanpastoralrates. „Ich bin immer noch beeindruckt von der Ernsthaftigkeit der Auseinandersetzungen, die bei der Erstellung des Textes zu spüren war, aber auch von der Verbundenheit und Entschiedenheit der Teilnehmer am 25. Oktober 2014 in Paderborn.“ Es sei wichtig, dass in den kommenden Jahren die Aneignung des Zukunftsbildes auf breiter Basis gelinge. Das im Erzbischöflichen Generalvikariat verortete Projekt Bistumsentwicklung steuere und unterstütze unter der Leitung von Monsignore Dr. Michael Bredeck und durch mehrere Teilprojekte die Aneignung und Umsetzung. Alle Bereiche des Erzbistums Paderborn seien in das Veränderungsprojekt involviert.

In ihrer Sitzung beschäftigten sich die Mitglieder des Diözesanpastoralrates intensiv mit der Aneignung des Zukunftsbildes für das Erzbistum Paderborn. Ziel einer Aneignung sei es, das Zukunftsbild zu kennen, sich mit ihm auseinanderzusetzen, die im Zukunftsbild genannten Haltungen zu entwickeln oder zu verändern und diese in das Handeln zu integrieren. Dies sei eine Gemeinschaftsaufgabe von allen, sagte Erzbischof Becker und forderte eine Lern- und Hörgemeinschaft aller Beteiligten.

Das Zukunftsbild für das Erzbistum Paderborn beschreibt grundlegende Haltungen sowie theologische und pastorale Leitmotive für die künftige Entwicklung des Erzbistums Paderborn. Als existenzielle Aufgabe der Kirche versteht es beispielsweise, alle Menschen mit Gottes Gegenwart bekannt zu machen. In Verbindung damit steht der Auftrag, die Liebe Gottes zu allen Menschen erfahrbar zu machen und einen respektvollen und achtungsvollen Umgang zu pflegen. Vertrauen und Verantwortung sowie kommunikative und partizipative Entscheidungsfindung sind weitere wichtige Schlagworte. Das Zukunftsbild soll außerdem dazu ermutigen, Experimente zu wagen und Vielfalt zu ermöglichen: Da kirchliches Leben zunehmend plural wird, kann es nicht mehr für das ganze Erzbistum einheitliche Konzepte geben, vielmehr sei von Gemeinde zu Gemeinde ein passendes pastorales Angebot zu erarbeiten.

In den Beratungen des Diözesanpastoralrates wurde deutlich, dass durch methodische Anregungen und Hilfestellungen die Aneignung des Zukunftsbildes in Gruppen und Gemeinden zu begleiten und unterstützen sei. Hilfreich seien darüber hinaus Multiplikatoren, die durch Impulse in Pastoralen Räumen, Gemeinden, Verbänden und Gruppen die Aneignung fördern. „Wir brauchen motivierte Menschen, die selbst begeistert sind und die anderen berichten und erzählen, die andere motivieren können.“ Um eine Rezeption im ganzen Erzbistum Paderborn zu erreichen, seien die im Zukunftsbild genannten Haltungen einzuüben und in die eigene Praxis zu integrieren. Dabei sei der „Mehrwert“ des Zukunftsbildes herauszustellen. Eine Evaluation verbunden mit Qualitätsstandards und Kriterien für die Umsetzung des Zukunftsbildes seien hilfreich.


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