Themenliste

Netzwerk als Chance, pastorale Räume zu gestalten?! Wie können Netzwerke dabei helfen, Themen und Anliegen zu bearbeiten?
Vielfalt

Gegenwartsbild

  • Pastorale Räume dürfen nicht als Fortsetzung einer klassischen gruppenförmigen Pfarrgemeinde im Sinne einer „XXL-Gemeinde“ verstanden werden.
  • Kirche bewegt Themen eher noch in einem verkirchlichendem Kontext. „Kirche bezieht den Raum auf sich / erwartet, dass der Raum sich auf sie bezieht“. 
  • Bewahren und der Wunsch nach Fortsetzung bisheriger Praxis blockieren an vielen Stellen Veränderungen und Weiterentwicklung.
  • Öffnung in den Sozialraum hinein ist ungeübt und mit Ängsten belegt.

Zielbild

  • Netzwerkkompetenzen liegen ausdifferenziert vor.
  • Chancen und Möglichkeiten der Netzwerkarbeit sind erkannt und exemplarisch erprobt.
  • Methoden und Tools zum Heben, Gestalten und Modellieren von Netzwerken liegen vor, auch erste Erfahrungen damit.
  • Pastorale Themen werden geweitet, z.B. Katechese. Sie wird aus dem binnenkirchlichen Bereich direkt in die Lebenswelten der Jugendlichen transportiert.

Erfahrungen und Konzepte

  • Die Pluralität in allen Lebensbereichen der Gesellschaft erfordert plurale Antworten von Kirche. Dies drückt sich aus in differenzierten Zugängen zu Menschen und ihren Lebensthemen und vielfältigen Sozialformen / Ausdrucksformen von Kirche in den Räumen.
  • Kirche bezieht sich auf den Raum, auf die Lebenswelten der Menschen. Kirche ist ein „Player“ neben vielen anderen Akteuren im Raum. 
  • Kirche wird durch die Arbeit in Netzwerken zu einer durch Kooperationspartner UND mit Kooperationspartnern lernenden Organisation. 
  • Netzwerk als öffnende Antwort auf die Ermöglichung von und den Umgang mit Pluralität.
  • Themen und Anliegen der Menschen im Sozialraum/Pastoralraum sind Impulsgeber für Engagement, Partizipation, religiöse Biografie-Begleitungen und Netzwerkbildungen.
  • Gemeinden, Einrichtungen und Projekte werden zu Dienstleistern an den Menschen und an der zivilgesellschaftlichen Entwicklung.

Bezüge und Stolpersteine

  • Ehrenamt
  • Bildung / Fortbildung in allen relevanten Bereichen
  • Projektentwicklung
  • Teilprojekt Kommunikation (Kommunikation in Netzwerken gestallten)
  • Caritasbereiche
  • Immobilienplanung

Ansprechpartner für das Thema

(von links)

Ludger Drebber
Tel. (0 52 51) 1 25 1607
E-Mail: ludger.drebber(ät)erzbistum-paderborn.de

Miriam Zimmer (Zentrum für angewandte Pastoralforschung ZAP, Bochum)

Barbara Hucht (Gemeindereferentin im Pastoralen Raum Warburg)

Claudia Fischer (Gemeindereferentin im Pastoralen Raum Neheim und Voßwinkel)

 

 

Workshop beim Diözesanen Forum 2017

Das Thema wird beim Diözesanen Forum im Rahmen eines Workshops zur Beratung gestellt. Der Workshop findet statt am Freitag, 29. September 2017, von 19.15 bis 20.45 Uhr im Gymnasium Raum 02.

Studientag zum Modellprojekt

Am 23. Juni 2016 fand im Haus Maria Immaculata in Paderborn ein Studientag zu den beiden Modellprojekten "Pastoraler Raum als Netzwerk" und "Taufberufung als Referenzgröße zukunftsweisender Bistumsentwicklung" statt. 42 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus unterschiedlichen Feldern der Pastoral im Erzbistum Paderborn kamen und diskutierten die ersten Erkenntnisse. Nähere Informationen dazu unter dieser Verknüpfung.

Dr. Claudia Nieser, 11. Juli 2016

Zwischenbericht

Inzwischen liegt ein weiter ausgearbeiteter Zwischenbericht zum Modellprojekt vor. Eine Zusammenfassung kann unter dieser Verknüpfung nachgelesen werden.

Dr. Claudia Nieser, 2. Juni 2016

Erste Ergebnisse

 

 

Das Modellprojekt ist angesiedelt in der Pfarrei St. Johannes Baptist in Neheim und Voßwinkel. Einen Bericht zum derzeitigen Stand des Projektes (Herbst 2015) finden Sie unter dieser Verknüpfung.

Dr. Claudia Nieser, 24. September 2015

Modellprojekt „Pastoraler Raum als Netzwerk - Netzwerksteuerung im Pastoralen Raum“

Im Erzbistum ist ein Modellprojekt „Pastoraler Raum als Netzwerk – Netzwerksteuerung im Pastoralen Raum“ eingerichtet. Ziel ist die Erarbeitung praktikabler Wege der Gestaltung des Pastoralen Raumes als Netzwerk. Das Modellprojekt wird wissenschaftlich evaluiert durch das Zentrum für angewandte Pastoralforschung, Bochum. Es ist terminiert vom Juni 2014 bis Juni 2017.

(vgl. Das Zukunftsbild für das Erzbistum Paderborn. Anlage 1. S. 29f)

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