Themenliste

Wie funktioniert eine Kommunikation, die ein einladendes (im positiven Sinne missionarisches), offenes Bild von Kirche vermittelt und gleichzeitig die Vielfalt der Entwicklungen auf Bistumsebene und in den Pastoralen Räumen abbildet?
Vielfalt

Gegenwartsbild

  • Papst Franziskus ruft in seinem Apostolischen Schreiben „Evangelii Gaudium“ zu einem missionarischen Neuaufbruch auf, der die kirchliche Beschäftigung mit sich selbst und das „bequeme pastorale Kriterium des „Es wurde immer so gemacht“ hinter sich lässt.
  • Das Zukunftsbild für das Erzbistum Paderborn fühlt sich dieser Aufforderung des Papstes verpflichtet. Gleichzeitig kann man erleben, wie an vielen Orten die Macht des Status Quo missionarische Neuaufbrüche bremst.
  • Auch die Kommunikation muss sich mit dieser Spannung auseinandersetzen:
    - Wie kann sie ein einladendes (missionarisches) Bild von Kirche vermitteln, welches auch solche Menschen anspricht, die sich entfernt haben oder wenig bis kein Wissen von ihr haben?
    - Wie kann sie vermeiden, ein Bild von Kirche zu vermitteln, die sich vornehmlich mit sich selbst und ihren eigenen Strukturen beschäftigt?
  • Kommunikation muss agieren und nicht nur reagieren.

Zielbild

  • Die Kommunikation des Erzbistums Paderborn hat die gesamte Diözese im Blick.
  • Die Kommunikation gestaltet und setzt Inhalte selbst und ist nicht nur Dienstleister.
  • Verschiedene Kanäle werden passend bespielt.

Erfahrungen und Konzepte

  • Das Kernteam in Teilprojekt „Integrierte Kommunikation“ erarbeitet Kriterien für eine Kommunikation, die die beschriebenen Ziele des Erzbistums fördert (Leitidee) - und stellt diese beim Diözesanen Forum zum Diskurs.
  • Die Kommunikation vor Ort in den Pastoralen Räumen wird gestärkt.
  • Die Kommunikation wird künftig so gesteuert, dass Inhalte zentral gesammelt, nach den Kriterien bewertet und dann für unterschiedliche Kanäle aufbereitet werden (Desk).

Bezüge und Stolpersteine

  • Bezüge hat das Kommunikationsthema letztlich zu allen Vorhaben, Teil- und Modellprojekten sowie zu Pastoralen Räumen und den kirchlichen Strukturen im Erzbistum
  • Risiken: Gewohnheit und Machtfragen (Wer bestimmt, was kommuniziert wird?) verlängern den Status Quo und blockieren die notwendige paradigmatische Wende in der Kommunikation.

Ansprechpartner für das Thema

Ronald Pfaff
Tel. (0 52 51) 1 25 1554
E-Mail: ronald.pfaff@erzbistum-paderborn.de

 

Workshop beim Diözesanen Forum 2017

Das Thema wird beim Diözesanen Forum im Rahmen eines Workshops zur Beratung gestellt. Der Workshop findet statt am Samstag, 30. September 2017, von 10.15 bis 11.45 Uhr in der Stadthalle Unna Raum 02.

Kick-Off für Teilprojekt Integrierte Kommunikation.

Am 30. Mai 2016 startete das Teilprojekt "Integrierte Kommunikation" mit einer Kick-Off-Veranstaltung bei Bertelsmann in Gütersloh. Für die Arbeitsgruppe ("Kernteam") des Teilprojektes steht nun als Aufgabe die Entwicklung einer strategischen Kommunikation auf dem Programm, die langfristige Ziele verfolgt und die Gesamtstrategie des Erzbistums unterstützt. Weitere Informationen zur Arbeit des Teilprojektes und zur Zusammensetzung der Arbeitsgruppe gibt es unter dieser Verknüpfung.  

Dr. Claudia Nieser, 15. Juni 2016

Förderung für Kirchenmagazine in Pastoralen Räumen

Kirchenmagazine in der Regie der Gemeinden und Pastoralverbünde erhalten eine finanzielle Förderung. Die Kirchengemeinden können ihre Anträge mit einem Kostenvoranschlag an den Vergabeausschuss im Erzbischöflichen Generalvikariat schicken. Förderung gibt es, wenn Konzept und Finanzierungsplan den Richtlinien entsprechen. Mehr dazu im Kirchlichen Amtsblatt 4/2016 (unter dieser Verknüpfung als PDF-Datei).

Ronald Pfaff, 18. März 2016

Teilprojektleiter eingestellt

Ronald Pfaff ist als Leiter des Teilprojektes "Integrierte Kommunikation zu den pastoralen Zielen des Erzbistums" und Redakteur in der Presse- und Informationsstelle im Erzbischöflichen Generalvikariat eingestellt. Der Tageszeitungsredakteur war zuvor im Sauerland tätig.

Markus Freckmann, 1. Juli 2015

Aufgabenteilung und Umbenennung

Für die Aufgaben zur "Kommunikation zum Zukunftsbild" wird Dr. Claudia Nieser innerhalb der Presse- und Informationsstelle des Erzbistums eingesetzt. Sie wird unter anderem mit regelmäßigen Berichten auf der Homepage www.zukunftsbild-paderborn.de über den Weg des Zukunftsbildes berichten.

Das Teilprojekt wird in seinem Titel verändert und künftig "Integrierte Kommunikation zu den pastoralen Zielen des Erzbistums". Die Stelle der Projektleitung ist öffentlich ausgeschrieben. Das Besetzungsverfahren läuft.

Markus Freckmann, 17. März 2015

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