Themenliste

Wie gewinnen wir Freiräume im pastoralen Alltagshandeln?
Prioritäten und Nachrangigkeiten

Gegenwartsbild

  • Freiräume stehen als Postulat im Raum („Leiter soll sich einen Tag der Woche freihalten von Terminen“), dagegen steht die Erfahrung vom „Ertrinken“ in Kasualien und Alltagsgeschäft
  • (gefühlt) hoher Grad von Erschöpfung bei den pastoralen Akteuren und teilw. bei Ehrenamtlichen
  • Angebote zur strukturellen Entlastung, zum Beispiel Einsatz der ADM oder Verwaltungsleiter, werden nicht als Entlastung erlebt

Zielbild

  • Perspektive und Kontrolle stärken und somit Freiräume für intuitives Priorisieren schaffen.
  • Fokus und Zielklarheit gewinnen, um die Dinge nicht nur richtig zu tun, sondern auch die richtigen Dinge zu tun.
  • Gesundes Anspruchsniveau erhalten, durch bewusste Vereinbarungen und Einflussnahme.

 

 

Erfahrungen und Konzepte

  • Selbstmanagement-Methoden für stressfreie Produktivität (aufbauend auf Fortbildungsreihe „Fokus Führung“ für Führungskräfte im Erzbistum Paderborn)
  • Prinzipien, wie Werte durch Werte geschaffen werden

Bezüge und Stolpersteine

  • Aufgaben- und Rollenbeschreibungen
  • Einsatz von ADM und Verwaltungsleitern in den Pastoralen Räumen zur Entlastung von administrativen Aufgaben

Impulsgeber für das Thema

Michael Offermanns,
Berater und Trainer

Workshop beim Diözesanen Forum 2017

Das Thema wurde beim Diözesanen Forum in Form eines Impuls-Workshops präsentiert. Der Workshop fand statt am Freitag, 29. September 2017, von 16.15 bis 17.45 Uhr im Gymnasium Raum 03.

Die dabei gezeigte Präsentation können Sie unter dieser Verknüpfung als PDF-Datei nachlesen.


Kurz-Bericht zum Diözesanen Forum

Ergebnisse

Was konkret ist passiert?

  • Diskussion zur Frage wer Freiräume schaffen soll: Hauptamtliche oder Ehrenamtliche? Betroffene oder Beteiligte?
  • Erwartung, dass das Thema Freiräume weniger mit Selbstorganisation und mehr mit dem Erzbistum als Organisation zu tun hat.

Warum ist es passiert?

  • Handlungsspielräume werden als zu gering wahrgenommen – Verantwortungsübernahme wird in dem Kontext als schwer angesehen.
  • Erwartung, mehr Unterstützung zu bekommen oder im Umkehrschluss für weniger Themen Verantwortung zu übernehmen.

Was lässt sich daraus lernen?

  • Positiv: Reflexion zum Thema „Worauf kann ich Einfluss nehmen?“ durch anfängliche Irritation. ·
  • Negativ: Irritation durch die herausfordernde Frage „Worauf kann ich Einfluss nehmen?“ – und die Erkenntnis auf manches mehr als gedacht, auf manches weniger als gedacht. Positiv: Sehr offener, ehrlicher Austausch

Material und weiterführende Informationen

  • Weitere Informationen zu Getting Things Done (GTD®) als Video auf der Seite von Next Action Partners: https://www.next-action.de/
  • Artikel der Brandeins über den Journalisten Ben Hammersley und wie er GTD verwendet: https://www.brandeins.de/archiv/2015/faulheit/ben-hammersley-strategisch-ausspannen/

Erkenntnisse

Was lässt sich aus den Ergebnissen lernen?

  • Aufrichtige Gesprächskultur ist eine Ressource für das Erzbistum als lernende Organisation.
  • Einander Freiheiten für ein konkretes Ziel schaffen kann eine wertvolle Praxis gemeinsam.
  • Nicht-Prioritäten klar benennen kann Einzelnen die Priorisierung deutlich erleichtern.

Welche Empfehlungen lassen sich daraus ableiten?

  • Ehrlichen Austausch nutzen und konkrete nächste Schritte vereinbaren, damit dieser auch positive Konsequenzen hat.
  • Auf das konzentrieren was unmittelbar beeinflusst werden kann.
  • Keine Projekte „tun“ sondern konkrete nächste Schritte für Projekte gehen.

Was ist der Nutzen dieser Empfehlungen?

  • Austausch zu Themen und Veränderung von Themen wieder stärker miteinander in Verbindung setzen.
  • Eigene Wirksamkeit erleben und besprechbare Prototypen schaffen.
  • Paralyse durch Analyse vermeiden und die wichtigen Themen voranbringen – Schritt für Schritt.
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