Themenliste

Wie können wir authentisch über unseren Glauben ins Gespräch kommen (in Lyrik, Gesangstexten und Darstellungsformen)?
Identität

Gegenwartsbild

  • Die Frage danach, wie ich meinen persönlichen Glauben am besten zum Ausdruck bringe und wie ich ihn mit anderen teile, ist wahrscheinlich genauso alt wie der Glaube selbst. Kommunikation über persönliche Glaubenserfahrungen wurde nur wenig eingeübt. Durch neue mediale Möglichkeiten und aktuelle gesellschaftlicher Trends ergibt sich aber eine Vielfalt an Möglichkeiten.
  • Es gibt einen schmalen Grat zwischen individuellem (erlaubt ist, was gefällt) und gemeinschaftlichem Ausdruck (Trends und Hypes wie z.B. Poetry Slam, Worship). Neue Aufbrüche führen seit jeher zu kontroversen Diskussionen.
  • Verschiedene Zielgruppen pflegen auch unterschiedliche Sprachkulturen.
  • Die Suche nach einer geeigneten Ausdrucksform, um den Glauben zu teilen, hat in der Regel einen tieferen Hintergrund. Was leitet Menschen im Reden über Gott?
  • Viele Menschen tun sich schwer, ihre Anliegen und Gefühle Gott gegenüber ins Wort zu bringen. Was hilft ihnen dabei, über Gott ins Gespräch zu kommen?

Zielbild

  • Sprachfähigkeit im Glauben einüben
  • Wir haben eine Botschaft, die wir nicht verschweigen können / sollten / dürfen!
  • Vorstellen und Kennenlernen von Formen zur Sprachfähigkeit (z.B. Story-Telling von Dr. Christian Schröder)

Lösungsansätze

  • Eine Auseinandersetzung der sozialen Beweggründe über Glaubenskommunikation
  • Wege kennen lernen und ausprobieren, um die Anliegen und Gefühle Gott gegenüber ins Wort zu bringen.
  • (Wieder-)Entdeckung der Erzählkompetenz von Glaube anhand des Ansatzes Storytelling (Dr. Christian Schröder / Aachen) http://www.euangel.de/ausgabe-1-2017/
  • Erfahrungsberichte aus anderen Ansätzen (mission possible, young mission...) zur Glaubenskommunikation
  • Musik als Glaubenskommunikation
  • Versuch einer sachlichen Bewertung von Formen der Glaubenskommunikation und einer theologischen Einordnung

Bezüge und Stolpersteine

  • Musik als Zugang zur Evangelisierung
  • Projekt Evangelisierung
  • Risiko: Pluralität erzielt keinen absoluten Konsens.

Ansprechpartner für das Thema

Holger Drude
Tel. (0 52 51) 1 25 14 29
E-Mail: holger.drude(ät)erzbistum-paderborn.de

Workshop beim Diözesanen Forum 2017

Das Thema wird beim Diözesanen Forum im Rahmen eines Workshops bearbeitet. Der Workshop findet statt am Freitag, 29. September 2017, von 16.15 bis 17.45 Uhr im Gymnasium Raum 01.

Kurzbericht zum Diözesanen Forum

Ergebnisse

Was konkret ist passiert?

  • Erste Einordnung für die Workshop-Teilnehmer. Welche Formen gibt es? Was passt zu mir? Was will ich zum Ausdruck bringen und warum?
  • Motivation und Selbstvertrauen  
  • Es hat in den WS-Teilnehmern gearbeitet. Was glaube ich und ist mir wichtig? Was ist für andere interessant? Wie muss das Setting aussehen?

Warum ist es passiert?

  • Das eigene Erleben wurde mit Beispielen abgeglichen. Die Teilnehmer sind in den eigenen Prozess der Auseinandersetzung eingestiegen und haben sich die Frage gestellt, was mir an meinem Glauben wichtig ist.
  • Die Teilnehmer waren von ihren Ergebnissen positiv überrascht (Gebete schreiben).
  • Beim Sammeln der Kriterien wurden Fragen aufgeworfen. Die Teilnehmer hatten an dieser Stelle ein hohes Bedürfnis an Austausch und Auseinandersetzung.

Was waren die Folgen, und wie bewerten Sie sie?

  • Es gab mehrfach die Rückmeldung, dass der Workshop sehr dazu motivierte, einfach mal etwas auszuprobieren.
  • Ein Prozess wurde angeregt (s. unten) .

Material und weiterführende Informationen

Erkenntnisse

Was lässt sich aus den Ergebnissen lernen?

  • Das Thema Sprachfähigkeit im Glauben ist gegenwärtig, es fehlt aber oft das Selbstvertrauen: Trifft meine Meinung auch bei anderen zu? Ist es theologisch korrekt?
  • Die Auseinandersetzung mit dem Thema ist ein Prozess. Erst, wenn man sich über den eigenen Glauben im Klaren ist, ist es auch möglich, über den Glauben zu sprechen (vom individuellen Glauben zum Teilen).
  • Es braucht Einübungsfelder und Raum für die eigenen Auseinandersetzung.
  • Die Zeit im Workshop war zu kurz!

Welche Empfehlungen lassen sich daraus ableiten?

  • Sprachfähigkeit im Glauben braucht Übung und positive Beispiele / Erfahrungen.
  • Sprachfähigkeit im Glauben ist ein Thema für die Bildungsarbeit und Evangelisierung.

Was ist der Nutzen dieser Empfehlungen?

  • Durch die Sprachfähigkeit im Glauben werden Menschen beteiligt und mit in die Verantwortung genommen.
  • Stichwort Berufung aus der Taufe
  • Glauben wird durch persönliche Glaubenszeugnisse authentisch.
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