Themenliste

Mit welchen Instrumenten können wir die Rolle der Frau im Erzbistum Paderborn stärken und die Kultur des Miteinanders von Frauen und Männern verbessern?
Identität

Gegenwartsbild

  • Frauen sind im Erzbistum in diversen Verbänden (ehrenamtlich und hauptamtlich) organisiert und bearbeiten auf dieser Ebene (nicht nur) frauenrelevante Themen. 
  • Derzeit gibt es außer einer formalen Beauftragung keine verbindliche Vernetzung der verschiedenen Arbeitsbereiche, Verbände etc. für Frauen auf Bistumsebene. 
  • Die AG Frauenverbände tagt aus eigenem Antrieb, ist aber nur sehr lose mit der Bistumsleitung vernetzt. 
  • "Wegen der den Männern vorbehaltenen Weihe zu Diakonen, Priestern und Diakonen hat die Kirche ein männliches Gesicht. Es kommt darauf an, dass ihr weibliches Gesicht stärkere Konturen gewinnt." (dbk, Im Heute glauben S. 31)

Zielbild

„Die Kirche von Paderborn will künftig das vertrauensvolle Miteinander von Haupt- und Ehrenamtlichen, Männern und Frauen (geschlechtersensible Pastoral)… fördern." (ZB S. 67) und damit eine veränderte Kultur der Verständigung und des Miteinanders von Frauen und Männern bewirken durch:

  • eine verbindliche Form der Vernetzung von Frauen(verbänden) im Erzbistum zur Hebung und Beförderung relevanter Themen (z.B. in Form einer Frauenkonferenz) 
  • verlässliche Strukturen der Frauenförderung auf der Ebene der Professionalisierung sowohl im Haupt- wie im Ehrenamt, ggf. durch Mentoring für junge Frauen und Qualifikation von Frauen für Führungspositionen (u.a. ehrenamtliche Verbandsleitungen, neu: Verwaltungsleitungen im Pastoralen Raum, Laientheologinnen in verschiedenen pastoralen Bereichen)

Erfahrungen und Konzepte

Verständigung eines Förderkonzeptes für Frauen auf Bistumsebene:

  • die Einrichtung einer Frauenkonferenz auf Bistumsebene
  • konkrete Förderinstrumente wie z.B. Mentoring; Platzierung des Themas Frauenförderung im Rahmen der Reauditierung berufundfamilie 

Beim Diözesanen Forum wird eine Podiumsdiskussion freitagabends folgende Bereiche vorstellen:

  • Mentoring
  • Audit berufundfamilie (Frau Flore) 
  • Geistliche Begleitung in Frauenverbänden (ckd) 
  • das Projekt Geschlecht.Gerecht gewinnt des DiCV Paderborn (Frau van Bebber) 
  • die Beteiligung des ehrenamtlichen kfd-Vorstands am Fokus Führung.

Bezüge und Stolpersteine

  • Bezüge gibt es zu folgenden Abteilungen im Erzbischöflichen Generalvikariat: Hauptabteilung Personal und Verwaltung, Hauptabteilung Pastorale Dienste, Zentralabteilung Pastorales Personal  
  • Blockade von "Frauenthemen" aus historischen Altlasten (Verletzungsgeschichte) und neuen ideologischen Verkrustungen

Ansprechpartner für das Thema:

Dr. Annegret Meyer
Tel. (0 52 51) 1 25 16 78
E-Mail:annegret.meyer(ät)erzbistum-paderborn.de 

Workshop beim Diözesanen Forum 2017

Das Thema wird beim Diözesanen Forum im Rahmen eines Workshops zur Beratung gestellt. Der Workshop findet statt am Freitag, 29. September 2017, von 19.15 bis 20.45 Uhr im Gymnasium Raum 01.

Kurzbericht zum Diözesanen Forum

Ergebnisse

Was konkret ist passiert?

  • eine große Aufmerksamkeit für das Thema im Vorfeld (Video) und ab Beginn des Forums (Bischofsstatement)
  • ein Gefühl von Wertschätzung bei den anwesenden Frauen

Warum ist es passiert?

  • gute Kommunikation mit „Überraschungseffekt“ (Statement zum Auftakt)
  • keine „Kampfstimmung“, sondern konstruktive Arbeitsatmosphäre beim Workshop

Was waren die Folgen, und wie bewerten Sie sie?

  • dreischrittiger Maßnahmenkatalog zur Frauenförderung, beschlossen durch die Lenkungsgruppe
  • Beratungsgremium – AG Frauenförderung mit Mentoring-Programm der Deutschen Bischofskonferenz im Erzbischöflichen Generalvikariat und eine Frauenkonferenz in der zweiten Jahreshälfte 2018.

Material und weiterführende Informationen

Erkenntnisse

Was lässt sich aus den Ergebnissen lernen?

  • Eine doppelte Bewegung eines Themas auf der Arbeitsebene (Referenten, Verbände etc.) und von Seiten der Bistumsleitung bringt deutlichen Fortschritt.

Welche Empfehlungen lassen sich daraus ableiten?

  • Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen in den kommenden 3 Jahren, danach/währenddessen kritische Evaluation.

Was ist der Nutzen dieser Empfehlungen?

  • Die Maßnahmen sollen kein Aktionismus sein, sondern eine neue Kultur in der Bearbeitung von Themen befördern helfen (also exemplarisch).
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