Themenliste

Mit Leichtigkeit dem Nächsten dienen. Wie können Erfahrungen und Ansatzpunkte aus der diakonischen Arbeit mit jungen Menschen für die gesamte Pastoral nutzbar gemacht werden?
Engagement und Professionalität

Gegenwartsbild

  • Pastoralen Akteure stehen vor der Frage, wie die diakonische Arbeit zu einer Selbstverständlichkeit im pastoralen Handeln werden kann. Grundlage dafür ist die Entwicklung einer Haltung, die den Dienst am Nächsten „mit Leichtigkeit“ wahrnimmt.
  • Der Ehrenamtsförderplan für das Erzbistum Paderborn unterstützt die Entwicklung eines selbstverständlichen diakonischen Engagements, wenn er von pastoralen Akteuren eine Auseinandersetzung mit christlichen Werten und Grundeinstellungen fordert: „Dort, wo sich Menschen im Auftrag der katholischen Kirche im Erzbistum Paderborn engagieren, wird erwartet, dass sie die Bereitschaft mitbringen, sich mit den christlichen Werten und Grundvorstellungen auseinanderzusetzen. Das bedeutet nicht, dass sich nur Christen engagieren können, sondern vielmehr, dass die Person bereit ist, die Aufgabe, das Engagement entsprechend dieser Grundwerte zu gestalten. …“ (ZB, Anlage 3, Ehrenamtsförderung)
  • Notwendig ist auch die Entwicklung eines Bewusstseins, dass „diakonisches Handeln mit Leichtigkeit“ den missionarischen Zielen der Kirche bzw. dem Handlungsfeld „Missionarisch Kirche sein“ dient. 

Zielbild

  • Diakonisches Handeln u.a. in der Pastoral (bsp. Jugendarbeit) wird sowohl von den Akteuren in dem Feld als auch den Pastoralteams und verantwortlichen pastoralen Gremien als Grundvollzug der Kirche, für den man gemeinsam verantwortlich ist, verstanden und aktiv gestaltet.
  • Alle Akteure sind in ihrem Engagement gestärkt und gefördert.
  • Bestehende Formen der Pastoral (bsp. Jugendarbeit) und Einrichtungen sind mit den Aktivitäten im Pastoralen Raum vernetzt, ihre Tätigkeit wird für die Unterstützung der Pastoral genutzt.

Erfahrungen und Konzepte

  • Unterschiedliche Projekte und Aktionen in der Arbeit mit jungen Menschen (z.B. Freiwilligendienste, Jugendsozialarbeit, Eine Welt Arbeit, Jugendarbeit) integrieren bei ihren Aktivitäten alle Grundvollzüge der Kirche. Sie bieten Gelegenheiten, das eigene Handeln als Dienst am Nächsten in Bezug auf alle kirchlichen Grundvollzüge zu reflektieren.
  • Durch die Qualifizierung von Projekten und Aktionen als pastoraler Ort bzw. pastorale Gelegenheiten geschieht im Sinne des Zukunftsbildes eine Würdigung dieses Engagements als eines in sich wertvollen kirchlichen Grundvollzug.
  • Es entsteht die Bereitschaft, eine (wechselseitige) Durchdringung dieses Engagements mit anderen Grundvollzügen zu fördern. Wo kann ein Bewusstsein dafür wachsen, dass sich die Handlungsfelder und Grundvollzüge wechselseitig durchdringen.

Bezüge und Stolpersteine

  • Ehrenamtsförderung und Pastorale Orte und Gelegenheiten
  • Schnittstelle Caritas und Weltverantwortung
  • Ein Risiko stellt die Reduzierung des diakonischen Verständnisses auf Tätigkeiten der institutionalisierten Caritas dar.
  • eine neue Austauschform der relevanten pastoralen  Felder zum diakonischen Handeln und eine Vernetzung und Kommunikation in die Gesamtpastoral

Ansprechpartner für das Thema

Sebastian Koppers
BDKJ-Diözesanvorsitzender
Tel. (0 52 51) 20 62 00
E-Mail: info(ät)bdkj-paderborn.de

 

 

 

Bernhard Leifeld
Tel. (0 52 51) 1 25 12 60
E-Mail:bernhard.leifeld(ät)erzbistum-paderborn.de

Workshop beim Diözesanen Forum 2017

Das Thema wird beim Diözesanen Forum im Rahmen eines Workshops zur Beratung gestellt. Der Workshop findet statt am Samstag, 30. September 2017, von 10 bis 11.30 Uhr im Katharina-Treff Raum 01.

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