Das Gleichnis vom Senfkorn

DAS GLEICHNIS VOM SENFKORN

Jesus erzählte ihnen ein weiteres Gleichnis und
sagte: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem
Senfkorn, das ein Mann auf seinen Acker säte.

Es ist das kleinste von allen Samenkörnern; sobald
es aber hochgewachsen ist, ist es größer als die
anderen Gewächse und wird zu einem Baum, sodass
die Vögel des Himmels kommen und in seinen
Zweigen nisten.

(Mt 13,31f)

Ich lese den Text:

Das Reich Gottes keimt und erwächst offenbar auch
aus geradezu winzigen und unscheinbaren Anfängen.
Will Jesus hier unseren Blick schärfen?

Es braucht immer wieder eine Treue in den kleinen
Dingen und eine besondere Sensibilität für alles Verletzliche
und Schutzbedürftige in Kirche und Welt.

Unübersehbar und spektakulärer zeigt sich das Reich
Gottes, wenn es hat wachsen dürfen.

Wo in unserer Kirche und in dieser Welt wurde und
wird das erkennbar?

Der Text liest mich:

Oft sind es die kleinen Momente im Leben, an denen
etwas deutlich wird und sich manchmal Wichtiges
entscheidet. Suche ich das Große auch im Kleinen?
Was würde das bedeuten?

Von welchen konkreten Lebenserfahrungen kann ich
und möchte ich erzählen?

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