Das Gleichnis vom Sauerteig

DAS GLEICHNIS VOM SAUERTEIG

Mit dem Himmelreich ist es wie mit dem Sauerteig,
den eine Frau unter einen großen Trog Mehl mischte,
bis das Ganze durchsäuert war.

(Mt 13,33)

Ich lese den Text:

Seit den Tagen Jesu verbindet sich das Himmelreich
mit der Welt. Wir können es daher nicht isoliert oder
in Reinform betrachten. Aber wir können ein Gespür
für das Göttliche in der Welt entwickeln.

Der Sauerteig verbindet sich mit dem Mehl und kann
davon nicht mehr getrennt werden. Ebenso sollen wir
Christen nicht von der Welt, aber in der Welt sein. Wo
gelingt uns das? Und wo nicht?

Der Text liest mich:

Entdecke ich hin und wieder etwas von der Anwesenheit
des Reiches Gottes in der Welt, möglicherweise
gerade auch dort, wo man nicht damit rechnen würde?
Wo ist mir das schon begegnet?

Bin ich daran interessiert, das Reich Gottes in diese
Welt zu bringen? Bedeutet mir das etwas? Macht es
mich glücklich?

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