Das Gleichnis vom Fischnetz

DAS GLEICHNIS VOM FISCHNETZ

Weiter ist es mit dem Himmelreich wie mit einem
Netz, das man ins Meer warf, um Fische aller Art zu
fangen.

Als es voll war, zogen es die Fischer ans Ufer; sie
setzten sich, lasen die guten Fische aus und legten
sie in Körbe, die schlechten aber warfen sie weg.

So wird es auch am Ende der Welt sein: Die Engel
werden kommen und die Bösen von den Gerechten
trennen und in den Ofen werfen, in dem das Feuer
brennt.

Dort werden sie heulen und mit den Zähnen
knirschen.

(Mt 13,47-50)

Ich lese den Text:

Gottes Reich der Himmel ist bereits wie ein großesNetz ausgeworfen, ob es die Meeresbewohner schonbemerkt haben oder nicht. Woran können wir dasNetz, das uns zusammenbringt, erkennen?

Das Reich der Himmel führt Menschen unterschiedlichster
Art und Herkunft zusammen. Erfüllen unsere
Gemeinden bereits diese Eigenschaft des Reiches
Gottes?

Der Text liest mich:

Gut ist ein Fisch, der frisch ist und als Nahrung dienen
kann. Inwiefern ist mein Leben und Wirken Nahrung
für andere?

Was mache ich mit den Erfahrungen und Lebensanteilen,
die ungut sind und die mich ‚heulen und mit
den Zähnen knirschen̒ lassen? Mache ich mir die
Mühe der Unterscheidung? Suche ich Hilfe? Kenne
ich die befreiende Kraft der Vergebung?

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