Detail - Zukunftsblick

Guter Austausch zwischen Erzbischof und Diözesanpastoralrat

29. März 2018

Erzbischof Hans-Josef Becker und der Diözesanpastoralrat resümierten Ergebnisse und Format des Diözesanen Forums in Unna.

Der Diözesanpastoralrat im Erzbistum Paderborn hat am vergangenen Wochenende bei seiner zweitägigen Sitzung im Bildungs- und Gästehaus Liborianum über das Thema "Perspektiven der Bistumsentwicklung nach dem Diözesanen Forum in Unna im September 2017 beraten. Das Beratungsgremium von Erzbischof Hans-Josef Becker resümierte das Format des Forums und tauschte sich über erste Ergebnisse aus.

Der Diözesanpastoralrat im Erzbistum Paderborn hat am vergangenen Wochenende bei seiner zweitägigen Sitzung im Bildungs- und Gästehaus Liborianum über das Thema "Perspektiven der Bistumsentwicklung nach dem Diözesanen Forum in Unna im September 2017 beraten. Das Beratungsgremium von Erzbischof Hans-Josef Becker resümierte das Format des Forums und tauschte sich über erste Ergebnisse aus.

"Es hat mir Freude bereitet, mich mit Ihnen zu beraten", bedankte sich Erzbischof Hans-Josef Becker bei den Damen und Herren des Diözesanpastoralrats und fasste die intensive, gute Sitzung mit den Worten zusammen: "Sie wissen, wovon Sie reden. Sie sind nicht nur bereit, sich mit in die Gesamtverantwortung einbeziehen zu lassen - Sie tun es auch."

Die Auswertung des Diözesanen Forums in Unna wurde auch zum Ausblick auf das nächste geplante Forum im Herbst 2020. Denn Organisation, Arbeitsformen und -techniken sowie das möglich Teilnehmerfeld wurden vor dem Hintergrund der Erfahrungen in Unna besprochen. Beim Rückblick galt ein besonderer Augenmerk vier zentralen Themen: "Jugend im Pastoralen Raum" (vorgestellt von Anika Manegold), "Ressourcenverschiebung für die Pastoral" (Pfarrer Günther Eickelmann), "Frauenförderung" und "Laientheologen" (beide Themen Dr. Annegret Meyer).

"Ich bin froh und dankbar, dass wir so weit sind, auch wenn hier und da der Wunsch zu hören ist, dass es schneller gehen sollte. Wir wissen uns auf dem richtigen Weg", leitete Erzbischof Hans-Josef Becker den Blick auf die Bistumsentwicklung im Sinne vom "Zukunftsbild für das Erzbistum Paderborn" ein. Bei der großen Vielfalt, die das Erzbistum Paderborn zu bieten habe, sei es nicht immer leicht eine passende Zuordnung zu finden. Die Herausforderung sei die Gabe der Entscheidung und die Gabe der Unterscheidung.

Sechs mögliche Strategielinien, mit denen sich die Kirche im Erzbistum Paderborn zukunftsfähig machen möchte, stellten Prälat Thomas Dornseifer (Leiter Hauptabteilung Pastorale Dienste) und Monsignore Dr. Michael Bredeck (Leiter der Bistumsentwicklung) dem Diözesanpastoralrat vor: Evangelisierung - Glaubenskommunikation, Innovation - Wie kommt das Neue in die Welt?, Gemeindeentwicklung - Entwicklung der Pastoralen Räume, Pastorales Personal - Personalentwicklung, Generationenfragen.

"Es gilt, eine Erneuerungsqualität in allen pastoralen Feldern zu schaffen", sagte Michael Bredeck, der künftig ein stärkeres individuelles Bekenntnis zum Glauben an Jeses Christus als Perspektive erwartet: "Menschen werden zu Jüngerinnen und Jüngern Jesus - aus freier Entscheidung." Der Ausbau von evangelisierenden Angeboten, die Förderung der Primärverkündigung werden zu den Maßnahmen gehören, um die Strategielinie Evangelisierung zu verwirklichen, wobei diese nicht "gemacht" werden, aber gut geplant und aufgesetzt werden könne.

Oft fehle der Mut zum Glaubensbekenntnis stimmte der Diözesanpastoralrat den Worten von Erzbischof Becker ("Glauben kostet auch Kraft") zu und ergänzte, dass Primär-Evangelisierung an der Basis - also Zuhause - stattfinden müsse. "Wir müssen das Gute und Positive, was es schon gibt, fördern und neue Linien ausprobieren", so Michael Bredeck. Zugleich forderte Prälat Dornseifer, innovativ und offen zu bleiben. In Bezug auf neue soziale Formen sagte er: "Wir müssen mitmischen und uns beteiligen. Bezüglich der Innovation müssen wir auch die Angst vor Konflikten überwinden, Mut aufbringen für Experimente, Kreativität entwickeln und Menschen dazu finden, die frei denken."

Eine gute Entwicklung nehmen bei allen Konflikten unterm Strich auch die Pastoralen Räume im Erzbistum Paderborn: 87 Pastorale Räume sind beschrieben, rund Zweidrittel sind bereits auf dem Weg. Erste Räume stehen bereits vor einem Relaunch ihrer Pastoralvereinbarung. Fakten die der Diözesanpastoralrat positiv aufnahm.


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